Geschichte

Vom Stahlwerk zum Traditions Tennisclub

 

In den Nachkriegsjahren, genau 18.10.1952, wurde die Sportunion St. Andrä-Wördern gegründet. Weil Interesse für mehrere Ballsportarten wie zB. Basketball, Volleyball und eben auch Tennis bestand, wurde durch die Initiative unsres damaligen Direktors Alois Werilly beschlossen eine Mehrzweck-Sportfreifläche für verschiedene Sportarten zu errichten. Diese Sportfläche bot Platz für einen Hartplatz Tenniscourt und befand sich in der Dr. Karl-Renner-Allee beim heutigen Fußballplatz. Da sich in den folgenden Jahren immer mehr Leute für Tennis begeisterten und die die Nachfrage immer größer wurde, stieß man schließlich im Jahr 1973 an die Auslastungsgrenze der Anlage. Eine größere Fläche bzw. mehr Plätze waren also wünschenswert.
Im Jahr 1977 gab es von Seiten der Marktgemeinde unter dem damaligen Bgm. Franz Pasruck das Angebot für den Bau einer Anlage eigens für Tennis in der heutigen Eduard-Klinger-Straße. Bevor dies jedoch geschehen konnte, sah man sich aber noch der Herausforderung gestellt, die Fläche überhaupt bespielbar zu machen. Stand doch noch vor wenigen Jahren die Anlage der Alpine-Montan, der früheren Haselgruber-Fabrik, auf dem Platz wo heute Schläger geschwungen und Matches ausgetragen werden. Die einstigen Kühlbehälter der Fabrik bieten heute zB. das Fundament unsres Clubhauses. Bevor jedoch der Spielbetrieb in der Eduard-Klinger-Straße aufgenommen werden konnte mussten die fleißigen Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer die Schlackenhalden ausebnen um vorerst die Basis für drei Sandplätze zu schaffen – der Grundstein der jüngeren Tennisgeschichte war damit gelegt.
Am ersten August 1978 konnte das erste Mal auf der neuen Anlage des UTC St. Andrä-Wördern gespielt werden. Aufgrund der hohen Mitgliederzahl und der diversen internen Vergleiche durch zB. Ranglistenturniere wurde die Teilnahme an den “Kreismeisterschaften” immer mehr ein Thema. Der Einstieg in die “Meisterschaft” des Kreis Nordost des Niederösterreichischen Tennisverbandes erfolgte damit bereits in der Saison 1979. In den folgenden Jahren und Monaten konnte u.a. auch eine Damenmannschaft gegründet, und ein Clubmitglied dank seiner sportlichen Ausbildung als Trainer gewonnen werden. Die heutige Kapazität von vier Spielfeldern erreichte der UTC im Jahr 1981, was daraufhin den reibungslosen Meisterschaftsbetrieb gewährleistete. Die ersten beachtlichen Erfoge in der Meisterschaft konnte das Damenteam durch den Aufstieg in die erste Klasse im Jahr 1986 verzeichnen. In den darauffolgenden Jahren konnte man erneut beachtliche Erfolge erzielen, was der Meistertitel in der ersten Klasse (1987) und der Aufstieg in die Landesliga B (1989) eindrucksvoll beweisen. Durch den ersten Platz qulifizierte man sich für das Aufstiegsspiel in die Landesliga A. Die Damen des UTC St. Andrä-Wördern konnten es gegen den Badener AC deutlich mit 5:2 gewinnen, und damit den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Österreichs realisieren (1990). Die nachkommenden Jahre bescherten dem Verein regen Zuspruch und Beteilung an den Kreismeisterschaften und niederösterreichischen Tennisturnieren, was bis heute überwiegend angehalten hat.
Am baulichen Sektor wurde in den Jahren 1992-1995 das Klubhaus und Teile der Tennisplätze nach den Anforderungen eines modernen Tennisklubs zu- bzw. umgebaut. Ebenso an Traditionen wie dem jährlichen Clubturnier oder den beliebten Grillabenden, welche immer am ersten Freitag des Monats stattfinden, hat man nach wie vor festgehalten.

 

Sektionsleiter:
1972-1974 Josef Dechant
1974-1987 Peter Malik †
1987-1989 Dr. Wolfgang Bahr
1989-2004 Herbert Schnait
2004-2012 Walter Melzer

2012-        Otto Nadler

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